
Am Samstag, den 14. November 2026, verwandelt sich die Pfarrkirche St. Sebald in einen Ort der besonderen Klänge. Unter dem Titel „Wo Liebe ist, wird Frieden sein" lädt der Kammerchor Schwabach mit den Prager Symphonikern, unter der Gesamtleitung von Maximilian Bieberbach zu einem bewegenden Konzertabend ein, der weit über ein klassisches Gedenkkonzert hinausgeht.
Das Programm zum Volkstrauertag (Beginn 19:30 Uhr) ist eine Reise von der Stille zur Zuversicht. Den Auftakt macht Maurice Duruflés „Ubi Caritas" - ein schlichtes, tiefgreifendes A-cappella-Gebet. Es folgen Werke von Weltrang: Das pastorale „Prélude“ von Saint-Saëns, Brahms' inniges „Geistliches Lied“ sowie Mahlers mystisches „Urlicht". Ein besonderer Höhepunkt verspricht Richard Strauss' „Morgen!" zu werden, in dem eine Solo-Violine und die Harfe den Moment des Glücks zelebrieren.
Im Zentrum steht Gabriel Faurés berühmtes Requiem. In der selten aufgeführten, intimen Fassung von John Rutter entfaltet das Werk eine Wärme, die nicht den Tod, sondern den Trost in den Vordergrund stellt. Mit Rutters hymnischem „Distant Land" endet der Abend in einer großen Friedensvision, in der alle Instrumentalisten und der Chor vereint sind.
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